Die Trøjborg Slotsruin (Schlossruine Trøjborg) ist eine historische Stätte nahe der Ortschaft Visby, nur wenige Kilometer von Bredebro im dänischen Südjütland entfernt. Die von einem stillen Wassergraben umgebene Anlage, liegt direkt neben einem großen Hof
Wenn man von Visby kommt, führt der erste Weg rechts zur privaten Hofanlage und die Straße danach zur Schlossruine. Dies ist auch ausgeschildert.
Auf Höher der Schlossruine ist auch ein kleiner Parkplatz inklusive öffentlichen WC. Bei meinem Besuch wurde ich von einem Labrador begrüßt, der vermutlich zum Hof gehört und Langeweile hat, sodass er mich fast die ganze Zeit begleitet hat. DEr Trøjborg Hovedgård, der ehemalige Wirtschaftshof des Schlosses, wird heute als moderner Landwirtschaftsbetrieb geführt.

Geschichte vom Trøjborg Schloss
Ursprung im Mittelalter: Die erste Burg wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts auf einem 30 × 30 Meter großen künstlichen Hügel errichtet. Sie besaß dicke Ziegelmauern und einen hohen Wehrturm. Zu den frühen Besitzern zählten Königin Margarethe I. sowie das Bistum Ribe.
Umbau zum Renaissance-Schloss: Nach der Reformation ging die Burg zunächst an die Krone, bevor sie in den Besitz der mächtigen Adelsfamilie Rantzau überging. Peter Rantzau ließ die alte Burg um 1585 von dem niederländischen Architekten Hercules von Oberberg zu einem prachtvollen, vierflügeligen Schloss im Stil der niederländischen Renaissance umbauen.
Der Abriss (1854): Mitte des 19. Jahrhunderts kaufte der Landwirt Knud Lausten Knudsen das Anwesen mit dem Plan, dort ein Lehrerseminar einzurichten. Als diese Pläne scheiterten, ließ er das Schloss 1854 abreißen, um die Baumaterialien anderweitig zu verkaufen. Der Überlieferung nach wurde der vollständige Abriss nur deshalb gestoppt, weil die Brücke über den Wassergraben unter dem Gewicht der Steintransporte zusammenbrach.
Was ist heute noch von Trøjborg Schloss vorhanden?
Wiwe der Name vermuten lässt, ist lediglich eine Ruinbe von dem Schloss nachgeblieben. Es sind noch Teile der Südmauer und des Kellers sowie das Burggrabensystem erhalten.
An der Brücke über den Schlossgraben wurde noch ein Stück Mauer aufgestellt
Das Areal ist ganzjährig frei und kostenlos zugänglich und bei meinem Besuch war iuch auch der einzige Besucher.







