Nach langem überlegen habe ich mich entschlossen mal einen Ausflug in die Infrarotfotografie zu machen, über den ich hier berichten möchte. Der Artikel wird laufend mit Informationen ergänzt. Ich möchte dabei aber auch gar nicht auf die technischen Hintergründe eingehen, sondern eher auf die Praxis und Beispiele zeigen.

Wie sehen Infrarotaufnahmen aus?

Infrarotaufnahmen sehen, wenn sie bearbeitet sind, meist wie eine Raureif- oder Schneelandschaft aus. Bäume und Gräser werden in weiß dargestellt. Ein paar Beispiele findest Du am Ende des Artikels.

Wie erstellt man Infrarotaufnahmen?

Infrarotaufnahmen können entweder mit entsprechenden Filtern oder mit einer umgebauten Kamera erstellt werden. Der Vorteil eines Filters ist, dass man nicht in die Kamera eingreifen muss und diesen zu überschaubaren Kosten bekommt. Der große Nachteil ist, dass der Infrarot-Filter nur mit sehr langen Belichtungszeiten funktioniert und ein Stativ unumgänglich ist.

Bei einer umgebaute Kamera ist dagegen kein Stativ erforderlich, hier kann man ganz normal aus der Hand fotografieren, die Kamera ist dann aber eben auch nur noch für Infrarotfotografie einzusetzen und der Umbau kostet zudem je nach Anbieter und Kamera ab ca. 250 Euro, plus natürlich die investition für die Kamera.

Was gilt es zu beachten?

Nicht jedes Objektiv ist für Infrarotaufnahmen geeignet. Einige bilden Hotspots im Bild aus, was dann kaum noch zu korrigieren ist. Es gibt verschiedene Seiten, wo Erfahren aufgelistet sind an denen man sich orientieren kann.

Lohnt sich der Kauf einer Infrarotkamera?

Das kann nur jeder für sich entscheiden. Grundsätzlich gilt, dass die Bildwirkung und auch der Einsatz begrenzt sind. Starten sollte man daher evtl. mit einem Filter oder einem gebrauchten Umbau einer eher günstigen Kamera.

Weitere Inhalte zur Bearbeitung von Infrarotaufnahmen folgen in den nächsten Tagen.

Fragen zum Artikel? Schreibe mir eine Nachricht.