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Welche Bridgekamera kaufen? Sony RX10 I / III oder Panasonic FZ1000?

Von Andreas am 26. Februar 2017
So wie ich mir diese Frage gestellt habe, stellst Du Dir diese Frage vielleicht auch. Um es vorweg zu nehmen: Ich habe eine allgemeine Antwort dazu nicht und vermutlich gibt es sie auch nicht, denn es hängt von den eigenen Anforderungen und dem Budget ab. Ich will meinen subjektiven Eindruck der Kameras aufzeigen, wobei ich […]
Sony RX 10 / Panasonic FZ1000
Sony RX 10 / Panasonic FZ1000

So wie ich mir diese Frage gestellt habe, stellst Du Dir diese Frage vielleicht auch. Um es vorweg zu nehmen: Ich habe eine allgemeine Antwort dazu nicht und vermutlich gibt es sie auch nicht, denn es hängt von den eigenen Anforderungen und dem Budget ab.

Ich will meinen subjektiven Eindruck der Kameras aufzeigen, wobei ich lediglich die fotografische Sicht betrachte, also die Videofunktionen bewerte ich nicht. Testen konnte ich die Sony RX10 I und die Panasonic FZ1000. Die RX10 II habe ich bewusst gar nicht betrachtet, da für den Aufpreis die Unterschiede bei der Fotografie zu gering waren. Die RX 10 III kenne ich nur aus Testberichten und dem Fotogeschäft, sie war aber auch in meinen Kaufüberlegungen immer mit drin. Sie ist letztendlich aufgrund des Aufpreises von knapp 1.000 Euro für 200mm mehr Tele und etwas besserer Bildqualität ggü. der FZ1000 zunächst rausgefallen.

Was alle verbindet ist der ein Zoll Sensor der eine gute Bildqualität bietet. Die Unterschiede zwischen der FZ1000 und RX10 I empfinde in Sachen Bildqualität als sehr gering. Bewusst muss einem aber sein, dass die Bildqualität nicht an gute Systemkameras oder DSLR heranreicht, wobei die Unterschiede erst im Detail zu sehen sind. Auch oberhalb von 1.600 ISO machen die Kameras nicht mehr so viel Spaß vom Ergebnis. Dafür hat man aber viel Brennweite in einer kompakten Kamera dabei.

Ich möchte hier nicht alle technischen Daten aufführen, die findet man bereits in unzähligen Berichten im Netz.

Ein paar Gedanken, die ich mir bei der Bewertung der beiden Kameras gemacht habe:

Zur Sony RX 10 I

Die Sony hat eine Brennweite von 24-200mm bei durchgängiger Lichtstärke von 2.8. Zudem hat sie ein sehr kompaktes und hochwertiges Gehäuse. In größeren Händen liegt sie nicht ganz so gut, nimmt dafür aber wenig Platz in der (Foto)Tasche ein. Gut gefallen hat mir das Einstellrad für die Belichtungskorrektur auf der Oberseite, wie ich es auch von anderen Kameras gewohnt bin. Die Blende lässt sich bei der Sony am Objektiv einstellen, wie es auch bei Fuji üblich ist. Der weitere Einstellring kann mit dem manuellen Fokus oder Zoom belegt werden.

Zur Panasonic FZ1000

Die Panasonic ist zunächst merklich größer als die RX10 I, liegt dafür etwas besser in großen Händen. Sie „klappert“ etwas, wie man es auch von der Canon G3X kennt und wirkt in der Verarbeitung nicht ganz so hochwertig, wie die Sony. Dafür wiegt sie aber auch trotz mehr Brennweite und größerem Gehäuse nur rund 20 Gramm mehr als die RX10 I. Die Brennweite reicht von 25-400mm mit Blende 2.8 - 4.0.
Was bei der Panasonic auffällt ist, dass sie im Betrieb immer Geräusche macht, was vermutlich am Bildstabilisator liegt. Anstatt einem Einstellrad für die Belichtungskorrektur, hat die FZ links eine Einstellung für den Bildfolgemodus.
Was sehr positiv bei der FZ1000 auffällt ist deren Geschwindigkeit, insbesondere auch beim AutoFocus.

Entscheidung

Ich habe mich letztendlich für die FZ1000 entschieden. Warum? Die FZ1000hat die größere Brennweite und den schnellere Autofocus, den die Panasonic bei nahezu identischer Bildqualität bietet. Zudem ist die Panasonic noch etwas günstiger als die Sony. Das waren für mich die Kriterien, die ich der durchgängigen Lichtstärke und der geringeren Größe den Vorzug gegeben habe. Man kann die Entscheidung aber acuh ebenso anders treffen, eben je nach Schwerpunk.

Update: Vergleich mit der RX10 III findest Du hier.

Sony RX 10 / Panasonic FZ1000
Sony RX 10 / Panasonic FZ1000

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