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Onyx Boox Note Air 2 Test

Von Andreas am 31. Januar 2022
Das Onyx Boox Note Air 2 ist ein E-Ink Tablet für Notizen und zum Lesen. Hier mein erster Eindruck.

Das Onyx Boox Note Air 2 kommt aus China, wird aber hier in Deutschland u.a. von Amazon angeboten, sodass auch eine Rückgabe problemlos ist.

Der Preis der aktuellen Version Air 2 bdewegt sich um die 500,- Euro, das Vorgängermodell ist ca. 100 Euro günstiger. Aus der Boox Serie gibt es noch zahlreiche weitere Modelle, die für mich auch interessant aussahen, allerdings habe ich zum Air 2 am meisten Infos, Bewertungen und Zubehör gefunden. Das Note 5 war noch in der engeren Auswahl, was dem Air 2 ziemlich ähnlich ist, allerdings ein anderes Format, Farbe und einen Fingersensor hat.

Ausstattung und Lieferumfang vom Boox Note Air 2

Der Lieferumfang zum Preis von rund 500 Euro enthält neben dem Tablet noch ein USB C Kabel und den Stift. Ein Cover muss extra gekauft werden. Das Note Air 2 ist nur in der Farbkombination blau/schwarz erhätlich, wobei da blau zum Glück nicht ganz so "knallig" ausfällt, wie auf einigen Bildern.

Das Boox Note Air 2 basiert auf Android und hat somit auch Zugang zum PlayStore, sodass zahlreiche Apps zusätzlich installiert werden können. Man muss natürlich etwas darauf achten, welche auf einem E-Ink Gerät wirklich sinnvoll einsetzbar sind.

Das Gerät hat 64GB Speicher, davon sind rund 45GB nach der Grundkonfiguration noch verfügbar.

Im Gegensatz zu einigen anderen E-Ink Tablets, wie dem Remarkable, hat das Boox Note Air 2 eine Hintergrundbeleuchtung, sodass man nicht auf das Umgebungslicht angewiesen ist.

Auch Audioaufzeichnungen sind mit dem Boox Note Air 2 möglich.

Das optionale Cover zum Boox Note Air 2

Von dem Cover muss ich gestehen bin ich zunächst etwas enttäuscht. Es macht für mich einen nicht besonders hochwertigen Eindruck, was vermutlich auch nur daran liegt, dass man wirklich überall nur Plastik fühlt.

Man steckt das Note Air 2 in eine Halterung, also kein magnetischer Halt wie z.B. beim Note 5. Ganz praktisch ist, dass das Note Air 2 automatisch in den Ruhezustand geht wenn man das Cover schließt und wieder angeht, wenn man das Cover öffnet. Das geht aber nur im Ruhemodus, nicht wenn es sich ausgeschaltet hat.

Schreiben auf dem Boox Note Air 2

Das Display hatte im Auslieferungszustand einen häßlichen Gelbstich. Den kann man aber mittels der Einstellungen anpassen.

Der mitgelieferte Stift ist magentisch und kann an einer Position auf der rechten Seite befestigt werden. Der Halt ist gut, könnte aber noch etwas stärker sein. Der Stift hat zudem eine Kappe.

Beim Schreiben kann man unter verschiedenen Stiftarten wählen und die Breite individuell einstellen genau so wie die Farben (in Graustufen).

Das Schreibgefühl, um das es vor allem bei diesen Tablets geht, ist aus meiner Sicht sicht gut und vergleichbar mit dem Remarkable, wenngleich es feine Unterschiede gibt.

Organisation von Notizen auf dem Boox Note Air 2

Es bieten sich hier zunächst die üblichen Möglichkeiten Notizen in Ordner zu legen. Darüber hinaus bietet das Boox Note Air 2 aber noch zahlreiche Möglichkeiten nach Notizen zu suchen, auf die ich nochmal in einem Praxisbericht eingehe.

Anbindung des Note Air 2 an Clouddienste

Während man beim Remarkable für eine Cloudlösung extra bezahlen muss, ist bei dem Boox Note Air 2 eine kostenlose Cloudlösung von Onyx mit 5GB Speicherplatz kostenlos dabei. Zudem lassen sich andere Clouddienste anbinden. Die Einrichtung empfand ich ziemlich aufwändig, da man mit Verifizierungscode arbeiten muss und mir nicht ganz klar war, wie ich solchen nochmal erstellen kann. Diesen Code braucht man für alle Boox Cloudanbindungen, also z.B. die Chrome Extension.

Erstes Fazit zum Boox Note Air 2

Dies ist wirklich nur ein erstes Fazit, denn das Boox Note Air 2 bietet im Vergleich zum Remarkable viel mehr Möglichkeiten - hat also einen komplett anderen Ansatz. Ich muss aber auch gestehen, ich hätte mir einen einfacheren Ansatz beim Boox an einigen Stellen gewünscht.

Auch wenn das Not Air 2 zunächst teurer ist, muss man im Vergleich zum Remarkable kein Abo haben um die wichtigsten Sachen zu erledigen - Cloud gibt es kostenlos und Handschrifterkennung auch.

Der erste Eindruck ist in jedem Fall ganz positiv. Wichtig ist natürlich auch hier, dass dieses Tablet in keinem Fall als Ersatz für ein iPad zu sehen ist.

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