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Motorrad-Tour durch Italien - Cinque Terre, Lago Maggiore, Assietta,..

Von Andreas am 26. September 2017
Die diesjährige Motorrad-Tour ging zunächst mit dem Autozug der ÖBB von Hamburg nach Innsbruck. Von dort war das erste Ziel Cinque Terre. Dafür ging die erste Tour von Innsbruck über den Brenner bis nach Massa im Mittelmeer, dass einige Kilometer von La Spezia entfernt liegt. Der Ort bietet einige Campingplätze, daher wurde er als Ziel […]

Die diesjährige Motorrad-Tour ging zunächst mit dem Autozug der ÖBB von Hamburg nach Innsbruck. Von dort war das erste Ziel Cinque Terre. Dafür ging die erste Tour von Innsbruck über den Brenner bis nach Massa im Mittelmeer, dass einige Kilometer von La Spezia entfernt liegt. Der Ort bietet einige Campingplätze, daher wurde er als Ziel gewählt. Der kleine Campingplatz "Camping Dolce Sole" wurde spontan für diese Nacht ausgewählt. Er bietet vorwiegend feste Holzunterkünfte in Form von Fässern und einige bereits aufgestellte Zelte. Freie Zeltflächen gibt es auch, aber sehr begrenzt. Ein sehr kleiner und einfacher Campingplatz mit sehr netter Leitung und sauberen Waschräumen. An der Rezeption gibt es ein begrenztes Angebot an Getränken sowieso ein paar warme Gerichte wie Pizzen.

 

Cinque Terre - Riomaggio und Manarola

Cinque Terre werden 5 Orte bezeichnet, die zwischen La Spezia und Levanto liegen. Es sind Orte mit kleinen bunten Häusern, die direkt in den Felsen an der Küste gebaut sind. Die Orte sind inzwischen natürlich Anlaufpunkte für Touristen, was ich in dem Ausmaß nicht erwartet hatte. Die Orte selber waren bereits morgens für Fahrzeuge wegen Überfüllung gesperrt und selbst mit einem Motorrad hatte man Probleme eine Abstellfläche zu finden - lag vielleicht auch daran, dass es Sonntag war. Die von mir geplanten Fotos/Motive in Manarola waren daher leider nicht möglich.

 

Riomaggio
Riomaggio
Manarola
Manarola

Portofino

Vor Jahren war ich auf einer Moped-Tour bereits mal für eine Nacht in Rapallo, aber nie ganz bis nach Portofino gefahren. Dies habe ich dieses Mal nachgeholt. Auf dem Weg von den Cinque Terre Richtung Genua habe ich einen kurzen Abstecher nach Portofino gemacht. Es war wie zu erwarten auch extrem voll, aber man konnte zumindest sein Moped hier kurz abstellen. Da ich den Campingplatz in Rapallo direkt an der Autobahn schon kannte, habe ich mich für den Campingplatz Genua East entschieden. Dieser liegt direkt an einem Berghang und ist daher entsprechend steil. Die Fahrzeuge können meist auch nicht direkt am Zelt geparkt werden, jedoch gibt es auf jeder der "Terassen" für die Zelte Parkmöglichkeiten.

Portofino
Portofino
Portofino
Portofino
Portofino
Portofino

Fast Monaco, dafür Paesana

Eigentlich war das nächste Tourziel ein kurzer Zwischenstopp Monaco geplant, bevor es in die Berge geht. Hinter Genua fing es leider an zu regnen und für Monaco war auch längerer Regen angesagt. Monaco wurde daher ausgelassen und es ging von Imperia und von dort sollte es Richtung Pinerola, dass für den nächsten Tag als Ausgangspunkt für den Weg zur Assietta Kammstraße vorgesehen war. Letztendlich wurde dann der Campingplatz Valle Po in Paesana genommen. Wieder sehr kleiner Campingplatz. Auf dem Campingplatz und in dem Dorf Paesana gibt es leider keine Einkaufsmöglichkeit, sodass man 8 km in die nächste Stadt fahren muss.

In der Nacht wurde es sehr kalt. Der Ort liegt auf 600 Meter Höhe und vermutlich ist es nachts um die 5 Grad kalt geworden.

Assietta Kammstraße

Die Assietta Kammstraße ist eine bei Motorradfahrern beliebte Höhenstraße in den Westalpen zwischen zwischen Valle Susa und Valle del Chisone. Die Straße ist fast durchgängig unbefestigt mit teilweise sehr losen und groben Schotter versehen. Sie ist rund 30km lang und verläuft auf einer Höhe von 2.000 - 2.500.

Almabtrieb auf dem Weg zur Assietta Kammstr
Almabtrieb auf dem Weg zur Assietta Kammstraße

Lago Maggiore

Von der Assietta Kammstraße ging es dann direkt an den Lago Maggiore. Aus Zeitgründen wurde ein Campingplatz am südlichen Lago Maggiore genommen in Dormeletto in der Nähe von Arona. Das Camping Village Lago Maggiore ist ein riesiger Campingplatz, der nur wenige Meter vom Lago Maggiore entfernt liegt. Einkaufsmöglichkeiten gibt es jedoch auf dem Campingplatz kaum, weil direkt am Campingplatz ein riesiger Supermarkt Il Gignate liegt.

Am nächsten Morgen ging es Richtung Stresa und von dort in die Berge zum Alpyland bzw. den Gipfel des Mottarone Bergs, von dem man einen tollen Blick auf den Lago Maggiore hat.

Von hier aus sollte es über den Comer See zum Gardasee nach Sirmione gehen.

Lago Maggiore
Lago Maggiore
Lago Maggiore
Lago Maggiore
Blick auf den Lago Maggiore
Blick auf den Lago Maggiore

 

Comer See

Ohne die Autobahn zu nutzen ziehen sich auch überschaubare Strecken sehr lange hin. Von Stresa am Lago Maggiore bis nach Como am Comer See zog sich einige Stunden hin. Die geplante Übernachtung in Sirmione am Gardasee, die ein guter Startpunkt für die Strecke nach Innsbruck am letzten tag gewesen wäre, passte zeitlich nicht mehr, da es auch über die Autostrada rund 2,5 Stunden von Como sind und dann wäre es bereits dunkel gewesen. Es wurde sich daher für einen Campingplatz möglichst weit nördlich am Comer See entschieden. Ziel war ein Campingplatz in Domaso, Camping Gardenia, der direkt neben weiteren Campingplätzen liegt.

Comer See
Comer See
Comer See
Comer See

Rückfahrt nach Innsbruck

Von Domaso am Comer See ging es dann am letzten Tag der Tour über St. Moritz, den Ofen- und Reschenpass zurück nach Innsbruck zum Autozug.

 

Silser See bei St. Moritz
Silser See bei St. Moritz
St. Moritz See
St. Moritz See
Reschensee mit Kirchturm
Reschensee mit Kirchturm

 

 

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